Upsi lernt fliegen

Autoren
Illustrator
Christian Hager
Verlag
Unfallkasse Berlin

Zusammenfassung zu “Upsi lernt fliegen”

Es ist ein schöner sonniger Tag auf dem Schiff Sturmtüte. Schiffsjunge Upsi und Jojo, die eine Handpuppe und zugleich Upsis beste Freundin ist, spielen einen Purzelbaumwettbewerb. Der Kaktus, neben Oma Käthe ein weiterer Mitbewohner der Sturmtüte, ist dabei der Schiedsrichter. Beim Herumtollen stößt Upsi sich den Kopf an und fängt an, davon zu träumen, wie es wäre Purzelbäume schlagen zu können, ohne sich dabei den Kopf zu stoßen. Das bringt ihn auf die Idee, wie es denn wohl wäre fliegen zu können, denn dann könnte man Purzelbäume schlagen, ohne sich den Kopf zu stoßen. Leider hatte Oma Käthe noch keine Zeit eine Flugmaschine zu bauen. Also muss Upsi sich das Fliegen wohl bei jemandem abschauen. Da strandet zufälligerweise ein Fliegender Fisch an Deck der Sturmtüte, der sich leider verletzt hat, und nun von Oma Käthe verarztet werden muss. Da der Fliegende Fisch ja nun schon mal an Bord ist, könnte man ihn doch fragen, wie das denn so ist mit Fliegen. Zum Glück hat Jojo dazu eine Idee, denn es ist ja nicht ganz so leicht, mit einem Fisch zu reden. Hektor, so heißt der Fliegende Fisch, steht Jojo dann auch Rede und Antwort zum Thema Fliegen. Nur leider klappt es mit dem fliegen lernen doch noch nicht so richtig gut. Aber da hat Oma Käthe – wie immer, schließlich ist sie ja eine Erfinder-Oma – eine richtig gute Idee. Mithilfe der „Sand-Strand-Streumaschine“ können Upsi und Jojo dann den ganzen Nachmittag so richtig schön fliegen üben. Und Hektor schaut zu. Selbst der Kaktus würde mitmachen, wenn er denn nicht so schreckliche Angst um seine hübschen Stacheln hätte.

Zitate

„Du nimmst Anlauf, flatterst mit den Flugflossen und streckst die Schwanzflosse nach hinten. Dabei machst du, so schnell du kannst, den Mund auf und zu. Und schon fliegst du. Zumindest, wenn du ein Fliegender Fisch bist.“

„Hektor beobachte den ganzen Nachmittag, wie Upsi und Jojo das Fliegen übten. So einfach, wie er gesagt hatte, war es nicht. Denn die beiden waren nun mal keine Fliegenden Fische. Dennoch machten sie bemerkenswerte Fortschritte. Sogar der ängstliche Kaktus gab zu, dass das Fliegenlernen so aussah, als würde es Spaß machen.“

Alle Bände der Upsi Reihe

Upsi und das Seepferdchen
Upsi besucht den Zauberer
Upsi und der laute Seebär
Upsi rettet den großen Wal
Upsi lernt fliegen
Upsi und der grüne Drache machen Feuer
Upsi sucht die Riesenschlange

Persönliche Bewertung

Fliegen lernen macht Spaß! Zusammen mit Upsi, Jojo und Oma Käthe.

4 von 5

„Upsi lernt Fliegen“ ist mehr als nur ein amüsant, wunderschön bebildertes Kinderbuch. Denn die Idee hinter der gut erzählten Bilderbuchgeschichte ist es, den Kindern den Umgang mit eigenem Körper nahezubringen. „Springen und Fallen üben ist ein wichtiges Körpertraining für Kinder, das Bewegungssicherheit fördert. Oft müssen dabei kleine Risiken in Kauf genommen werden. Aber: Fallen lernt man nun mal erst beim Fallen!“ wie in der Einleitung zu diesem Buch zu lesen ist. Eine Weisheit, die im Zeitalter der TÜV-geprüften Spielplätze und permanent beschützten, bewachten und früh geförderten Kinder schnell einmal vergessen wird. Und da kommt dieses spannend geschriebene Buch gerade richtig. Sowohl Upsis Purzelbäume und erst recht seine Flugübungen machen so richtig Lust, das auch endlich einmal auszuprobieren, und dabei zu akzeptieren, dass es auch manchmal ein wenig wehtut. Wer nun Lust bekommen hat, aber immer noch ein wenig ängstlich ist, kann sich mit den Flugübungen im Übungsteil des Buches ganz gezielt auf das Fliegen vorbereiten. Unbedingt einmal ausprobieren.

Fazit

Fliegen lernen macht Spaß! Und man muss gar keine Angst vor der Landung haben, wenn man es zusammen mit Upsi, Jojo und Omas Käthes Erfindungen versucht.

ISBN10
B007SAH7FG
Dt. Erstveröffentlichung
2004
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 4 Jahren