Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

Bella & Edward, Band 1

Autoren
Übersetzer
Karsten Kredel
Verlag
Carlsen Verlag
Anspruch
2 von 5
Humor
3 von 5
Lesespaß
3 von 5
Schreibstil
2 von 5
Spannung
3 von 5

Bei Amazon ansehen

Zusammenfassung zu “Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen”

Isabella Swan, meist nur „Bella“ genannt, zieht von ihrer Mutter in Phoenix zu ihrem Vater Charlie in die verschlafene Kleinstadt Forks. Dort erlebt sie die üblichen Probleme und Alltäglichkeiten eines Teenagers in einer neuen Stadt – sie geht auf eine neue Schule, lernt neue Freunde kennen und freundet sich vor allem mit Jacob „Jake“ Black an, dem Sohn von Charlies Freund Billy, der im Indianerreservat „La Push“ lebt.

In der Schule fällt Bella schnell die Cullen-Familie auf, vier auffallend hübsche aber blasse Teenager, die sich von ihren Mitschülern abgrenzen. Besonders der gut aussehende Edward fasziniert Bella und so leidet sie sehr darunter, dass er ihr offene Abneigung entgegenbringt, und ist sehr verwirrt, als er sich ihr nach einigen Tagen doch zuwendet. Nachdem Edward sie mit erstaunlicher Schnelligkeit und Reaktion vor einem Autounfall gerettet hat, beginnt Bella sich zu fragen, was es mit den Cullens auf sich hat. Jake erzählt ihr bei einem Ausflug nach La Push, dass die Cullenfamilie zu den „kalten Wesen“ gehören, also Vampire sind. Edward bestätigt Bella, dass er ein Vampir sei und erzählt ihr von seiner Gabe, anderer Menschen Gedanken zu lesen (jedoch bleiben ihm Bellas Gedanken verborgen). Bella erfährt auch, dass die Cullens „vegetarisch“ leben, sich also von Tierblut anstatt Menschenblut ernähren.

Edward und Bella beginnen eine Beziehung, der vor allem Charlie skeptisch gegenüber steht. Dabei hat Edward ständig mit seinem Verlangen von Bellas Blut zu kosten zu kämpfen. Der Rest der Cullenfamilie nimmt Bella in ihrer Mitte auf (mit Ausnahme von Rosalie, die ihr gegenüber Vorbehalte zeigt). Bei einem Baseballspiel der Vampire trifft Bella auf die drei fremden Vampire James, Victoria und Laurent, die sich von Blut ernähren und die beginnen sie zu jagen. Es beginnt eine wilde Flucht und abenteuerliche Verfolgungsjagd, denn James lässt als „Menschenjäger“ erst von seinem auserwählten Opfer ab, wenn er es gefunden und getötet hat.

Wichtige Charaktere

Isabella „Bella“ Swan
Charlie Swan, Bellas Vater
Edward Cullen
Jacob „Jake“ Black
Alice Cullen
Jasper Cullen
Carlisle Cullen
Esme Cullen
Rosalie Cullen
Emmett Cullen

Alle Bände der Twilight-Reihe

Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen
New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde
Eclipse – Bis(s) zum Abendrot
Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht

Persönliche Bewertung

unterhaltsamer aber oberflächlicher Vampirroman für Teenies

3 von 5

Die Twilightreihe dürfte inzwischen nicht nur allen Teenagern bekannt sein und ist sehr umstritten. „Bis(s) zum Morgengrauen“ ist unterhaltsam und lässt sich leicht lesen. Die Geschichte – aus der Perspektive des Teenagers Bella geschrieben – langweilt nicht, lässt aber auch eine gewisse Tiefe vermissen. Hier wird klar deutlich, dass die Zielgruppe des Buches Teenagermädchen ab 14 Jahren sind, denn das Buch dreht sich in erster Linie um typische Teeniemädchen-Themen wie Liebe und Jungs, Probleme mit den Eltern und mit dem besten Freund. Meyers sehr einfacher Schreibstil hat wenig mit literarischer Leistung gemeinsam, doch die Sprachwahl scheint Absicht und ist auf die Zielgruppe passend zugeschnitten. Wer leichte Unterhaltung sucht und Vampirgeschichten ohne allzu viel Blut mag, wird „Bis(s) zum Morgengrauen“ mögen, wer Tiefe und qualitativ hochwertige Sprache sucht, wird entäuscht.

Fazit

Der erste Band der Reihe ist unterhaltsam, allerdings erstaunlich oberflächlich und inhaltsleer für die Anzahl der Seiten. Nur etwas für Liebhaber und Teenager.

Originaltitel
Twilight
ISBN10
355135894X
ISBN13
9783551358943
Dt. Erstveröffentlichung
2006
Taschenbuchausgabe
576 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 14 Jahren

Eine Antwort zu
Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

  1. Dschuleila

    Ich kann mich der Bewer­tung von Ilga nur anschließen.
    Zwar fand ich den ers­ten Band wirk­lich zau­ber­haft (was an dem gefühl­vol­len Inhalt lag, weni­ger am Schreib­stil oder den tau­send Recht­schreib­feh­lern in der deut­schen Über­set­zung), aber gera­de die wei­te­ren Bän­de strot­zen von kon­ser­va­ti­ver Ober­fläch­lich­keit. Den­noch: Beim ers­ten Band, der so viel Zart­heit ein­fan­gen konn­te, kann man von einem ech­ten Lese­ver­gnü­gen sprechen!

  2. Ilga

    Das freut mich, dass ich mit die­ser Mei­nung nicht allei­ne bin. Scha­de, nach dem ers­ten Band hat­te ich auf eine unter­halt­sa­me Rei­he gehofft.